Wissenswertes
Richtig Handeln!
Grundsätzlich sollte man sich nicht mit dem vom Händler genannten Preis bei einem Neuwagenkauf zufrieden geben.
Richtig wäre, mit dem Gefühl zu einer Preisverhandlung zu gehen, dass man dort auf jeden Fall noch etwas für sich rausholen kann.
Denn es ist tatsächlich Fakt, dass vor allem beim Kauf eines Neuwagens Preisnachlässe bis zu 16 Prozent möglich sind.
Und damit lässt sich schon ganz schön was einsparen.
Für geübte Verhandlungsprofis, die im Besten Fall auch im eigenen Umfeld täglich mit solchen Verhandlungen zu tun haben, ist das Ganze nicht wirklich schwer.
Wer aber ungeübt und unsicher ist, der tut sich mit dem Feilschen oft schwer.
Vor allem wenn es um Geld geht.
Hier sind dann ein wenig Vorübung und gute Nerven gefragt, damit auch solche Kunden zu ihren Rabatten kommen.
Denn es wird bei keinem Produkt soviel Geld einfach verschenkt wie bei Neuwagen, das ist Fakt. Viele unsichere Käufer versuchen nicht einmal, den Preis zu drücken, da sie sich nicht im Klaren darüber sind, dass vor allem diese Preise nicht absolut sind.
Und wenn man in die Verhandlungen einsteigt, dann muss es wohlüberlegt geschehen. Schließlich handelt es sich bei dem Verkäufer selbst um einen Verhandlungsprofi, der Ihnen ungerne nachgibt und auf jeden Fall seine Interessen durchsetzen möchte.
Es gibt einige Tipps, die man bei Preisverhandlungen beachten sollte. Als erstes sollten Sie sich in keinem Fall zu sehr anmerken lassen, dass Sie das Auto unbedingt haben wollen.
Der Verkäufer wird Ihnen wesentlich leichter und mehr entgegenkommen, wenn er das Gefühl hat, einen skeptischen Käufer erst überzeugen zu müssen, um ein lukratives Geschäft abschließen zu können. Ein Pokerface ist also sehr wichtig.
Geht es um die Summe, dann fangen Sie auf keinen Fall mit einer Summe an, die Sie tatsächlich bereit sind zu zahlen. Denn dann können Sie auch nicht wirklich was rausholen und verschenken später wichtigen Verhandlunsspielraum.
Der Preis, den Sie als erstes nennen, sollte in jedem Fall mit Abstand unter der Schmerzgrenze des Verkäufers liegen.
Und zwar sollten immer runde fünf Prozent als Spiel berücksichtigt werden, zu viel ist immer besser als zu wenig.
Sie treffen bei diesen Preisverhandlungen als Amateur auf einen Profi, und um dieses Kräfteverhältnis auszugleichen, dürfen Sie ruhig auch ein bißchen bluffen.
Richtig gut läuft es, wenn der Verkäufer wegen Ihnen alle Register ziehen muss um Sie zum Kauf zu bewegen.
Es ist deshalb mehr als hilfreich, wenn Sie sich umfassend auf dieses Gespräch vorbereiten. Machen Sie sich vorher klar, welchen Betrag ihr Wunschpreis hat und welche Summe Sie maximal ausgeben würden.
Zusätzlich sollten Sie sich vorab informieren, welche Zusatzleistungen Sie eventuell anstatt eines Rabatts interessieren würden, denn dann kann man in diese Richtung nachhaken, sollte der Verkäufer zu keinem Nachlass bereit sein.
Zusätzlich muss der marktübliche Verkaufspreis recherchiert werden, denn grundsätzlich können Sie als Käufer mindestens 10 Prozent vom Listenpreis runterhandeln.
Bei diesem handelt es sich nämlich nur um eine unverbindliche Preisempfehlung.
Lassen Sie sich beim Gespräch auf keinen Fall hetzen und nehmen Sie in jedem Fall eine Begleitung mit. Im Besten Fall handelt es sich dabei um den Partner oder die Partnerin, denn es ist von Autohaus zu Autohaus unterschiedlich, ob man eher Frauen oder eher Männern die günstigsten Angebote macht.
Und in diesem Fall können Sie beide nur profitieren. Wichtig ist nur, dass Sie sich untereinander einig sind.
Egal in welches Autohaus Sie gehen, machen Sie immer deutlich, dass Sie auch von anderen Anbietern Angebote einholen und sich umfassend informieren.
Sollten Sie einen sehr unnachgiebigen Verkäufer vor sich haben, dann können Sie ihm ein günstiges Angebot der Konkurrenz unter die Nase halten.
Auf diese Weise lenken Sie seine Aufmerksamkeit vom Preis auf die Tatsache, dass es um ein Geschäft geht, was er sonst verliert.