Früher und Heute – das Image von Opel

Angefangen hat im Hause Adam Opel in Rüsselsheim alles mit Nähmaschinen im Jahre 1862. Erst geraume Zeit später baute die Firma Opel auch Fahrräder und ging dann zum Bau des ersten Autos über, dem Opel Lutzmann, der eher wie eine Kutsche ohne Pferde aussah. Im Jahre 1924 ging dann mit dem berühmt gewordenen Laubfrosch die Serienproduktion los und der Hersteller mauserte sich zu einem der größten Autohersteller in Deutschland. Seitdem hat sich die Position und das Image des Herstellers ganz schön oft gewandelt und verändert.

Wechselhaftes Bild

Aktuell ist es turbulent um Opel geworden, mit drohendem Stellenabbau und drohenden Schließungen von Standorten der Produktion, Finanzhilfen und Entlassungen befindet sich der Konzern dauern in der Presse. Opel gehört nun schon seit Ende des zweiten Weltkrieges im Besitz des amerikanischen Konzerns General Motors, denen der Produktionsstandort und Absatzmarkt Europa immer wichtig geblieben war. Vom Bild des Opels oder des Opelfahrers der 80er und 90er Jahre, als der Manta seine Hochzeit hatte und der Fahrer sich häufig nur dafür interessierte welche Endschalldämpfer Opel einbaute, versuchte der Hersteller weg zu kommen und als konkurrierender Wagen fürs Volk, breite Kundenschichten zu erobern. Im Vergleich zu der Nummer eins in Deutschland dem VW- Konzern immer etwas günstiger, ist es Opel fast gelungen dies zu erreichen. Dennoch kommt der Rüsselsheimer nie ganz von dem Image des Arbeiter- und Hausfrauenautos weg. Solide und…langweilig. Mutti fährt Corsa und der solide Arbeiter lässt sich von einem schlichten Kadett zur Arbeit bringen, so lange das Image. Ersatzteile für den weitverbreiteten, treuen fahrbaren Untersatz bekam man quasi auf dem Flohmarkt, wobei man jetzt schon eher den virtuellen Flohmarkt, wie Carmio.

Auto-Uniform

Inzwischen hat sich das Design von Autos ganz schön der Uniformität angenähert. Konnte man früher schon auf weite Entfernung ein Auto am „Gesicht“ erkennen, würde man sich da aktuell schwerer tun. Ganz egal wie viele Facelifts ein Hersteller anbietet, die anderen Marktkonkurrenten ziehen immer mit, es wird sich sogar abgesprochen, so dass es letztens keinen Unterschied macht, welche Scheinwerfer Opel designt hat und welche aus dem Hause Mercedes stammen. Wagen gleicher Kategorie und Klasse ähneln sich häufig wie ein Ei dem anderen. So unterscheidet sich auch das Image nicht mehr so weltbewegend voneinander. Zwar gibt es immer noch eine, auch gewollte, Markenidentität, aber in Bezug auf Wagenklasse oder Segment wird man inzwischen bei jedem Hersteller fündig. Seitdem Opel jeden Wagentyp vom Sportflitzer Tigra bis zur Familienkutsche Meriva anbietet, wird beim Neuwagenkauf auch dieser Hersteller in die Auswahl des richtigen Gefährts wie selbstverständlich einbezogen, ohne sich Sorgen um das Image zu machen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>